Spuds & Tatties

Irische Live Musik mit Guido Plüschke am 07.03.2020

und kuriose Geschichten über die grüne Insel trafen auf ein interessiertes Publikum im Andersen Hüs. Durch seine selbst erlebten Abenteuer und Geschichten im dortigen Alltag, humorvoll und spannend erzählt, konnten die Gäste ihr Wissen auf einer musikalischen Reise erweitern. Irish Folk ist einer der beliebtesten Musikstile in Deutschland, wenn nicht sogar weltweit.

Als Solo Künstler schaffte es Guido in seinem Programm „Spuds & Tatties“ mit diversen Zupfinstrumenten und Liedern die begeisterten Zuschauer in der heimeligen Atmosphäre des gemütlichen Stalls in die zum Teil mystische Stimmung des Landes mitzunehmen.

Er bedankte sich dafür, dass er in dem ehrenamtlich geführten Andersen-Hüs auftreten durfte. Er ist deutschlandweit unterwegs und die Möglichkeit Live Musik darzubieten verschwindet zunehmend durch die digitale Musikwelt und somit bezeichnete er das Haus als „Nordischen Schatz“, in dem er gerne wieder auftreten möchte.

 

Kulturpreis „Andersen-Hüs“

Anderen-Haus-Preis an Maren und Volkert Petersen
Ohne sie wäre alles anders.
Seit Jahrzehnten engagiert sich das Ehepaar Maren und Volkert Petersen für das Andersen-Haus. Dafür erhielten sie jetzt den Andersen-Haus-Preis. In seiner Laudatio auf der Jahreshauptversammlung der Ostermooringer Friesen, die Träger der Kultur Institution sind, hob der Vorsitzende die Verdienste heraus. Ohne die beiden sei das Andersen-Haus nicht zu dem anerkannten Treffpunkt geworden. „Alles, was Organisation der Veranstaltungen betrifft, lastet auf ihren Schultern“, so Hauke Friedrichsen. Das Andersen-Haus sei ihr zweites Zuhause. Dort wirkten sie mit viel Herzblut, so dass am Ende alle zufrieden sind. „Dafür kann man nur nicht genug danken“, betonte der Vorsitzende. Maren und Volkert Petersen hätten damit auch den Verein vorangebracht. „Bei Maren laufen alle Fäden zusammen!“. Und das seit fast 30 Jahren. Jeder, der einmal mit dem Andersen-Haus zu tun hatte, schätzt die umgängliche Art von Volkert Petersen. Das Ehepaar behält dabei stets gute Laune, ist aus dem Andersen-Haus nicht wegzudenken. Dafür gab es jetzt die Anerkennung und Standing Ovations der 130 Mitglieder. Die Kinder gratulierten ebenfalls, es gab Blumen, Plaketten und eine Urkunde. Der hochgeschätzte Andersen-Haus-Preis wurde zuletzt vor fünf Jahren verliehen.

Der Vorsitzende Hauke Friedrichsen gratulierte auf friesisch.

Text u. Foto Arndt Prenzel

Mitgliederversammlung des Frasche Feriin for e Ååstermååre

Jahreshauptversammlung der Friesen im Andersen-Hüs

Die Vielfalt macht den Kulturmagneten zur Attraktion
Volles Haus, gute Laune nach dem deftigen Grünkohl: Der erste Vorsitzende der Ostermooringer Friesen, Hauke Friedrichsen, begrüßte im Andersen-Haus zahlreiche Vereins Mitglieder und Ehrengäste. Der Abend stand im Zeichen der friesischen Sprache, so dass Bürgermeister Hans Bruhn da nicht nachstehen wollte. Er bekam viel Beifall für seine Frasch-Ausführungen, so dass Hauke Friedrichsen rief „So ein Bürgermeister!“ Im Mittelpunkt der folgenden Vorsitzenden-Rede stand der Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr. So treffen sich im Andersen-Haus die Aktiven der Friesischen Kultur wie die Shu-Shaan-Jugendlichen, die Theatergruppe Frasch Klüüs sowie der Klöntreff Frasch Schew. Die rege Teilnahme macht allen Beteiligten viel Freude. Dies spiegelt sich auch in den gut besuchten Aufführungen wieder. Starke Resonanz gab es auch bei der „Konkurrenz“:Die Theateraufführungen der plattdeutschen Bühne sind immer ausverkauft. Das Andersen-Haus ist in der Region nach wie vor der Treff für alle, die Verbundenheit zum Dorf Risum-Lindholm groß: Im Verlauf des Jahres feierten im Saal nicht nur die Ringreiter ihr Jubiläum. Es gab goldene Hochzeiten, einen indischen Abend und den Besuch der Westfriesen aus Holland. Hauke Friedrichsen berichtete begeistert über das Helferfest mit 120 Teilnehmern. „So viele engagierte Menschen auf einem Haufen!“ Die Nachfrage ist auch durch Auswärtige groß. Spannende Musikveranstaltungen und Theater locken Interessierte an. Manche lassen sich auch durch das Gebäude führen, andere kommen zu Kaffee und Kuchen sonntags vorbei. Die Vielfalt macht den Kulturmagneten zur Attraktion. So blieb die Zahl der Besucher über das Jahr konstant: Rund 8000 Gäste kamen in das wunderbar restaurierte Reetdachhaus, das nach wie vor großen Charme ausstrahlt. Der Charme wird aber auch von den Aktiven gelebt, so dass sich jeder Gast wie Zuhause fühlt, ganz so, als gehöre er insgeheim dazu. Diese herzerfrischende Nähe und der starke Humor zeigte sich auch bei der Rede. So nahm sich Hauke Friedrichsen unter viel Gelächter selbst ironisch auf die Schippe, als er seinen Bauch mühselig an das Rednerpult schob. Da man ihm zuvor den Fußtritt verschoben hatte, klappte das nicht so ganz. Sich selbst nicht so wichtig nehmen, andere loben und den Laden am laufen halten, das kann der „kleine Hauke“ hervorragend. Der Vorsitzende wies abschließend darauf hin, dass sich jeder auf einer Steinplatte verewigen könne. Der friesische „Walk of fame“ ist gut sichtbar im Stallteil aufgebaut. Mit der Übergabe der „Andersen-Haus-Preises“ an Maren und Volkert Petersen endete die Jahreshauptversammlung mit einem „Foole Tunk“ an alle Beteiligten.

Artikel und Foto Arndt Prenzel

 

Theatergruppe „De Plattdütschen“

Erfolgreiche Theatersaison für „ De Plattdütschen“    

Mit „Schöne Utsichten“ spielte sich die Theatergruppe mal wieder in die Herzen der Zuschauer.

Ein mittelloser Krischan Kock erfährt durch Zufall von dem Besuch des Sohnes aus Amerika, eines von ihm verstorbenen Mitbewohners. Nun beginnt sein Versuch mit Hilfe seines Umfelds Profit aus dieser Situation zu schlagen. Das lässt sich natürlich in dem wachsamen Umfeld nicht verheimlichen….
Die Proben zu diesem Stück begannen Ende Mai. Ab August übten die 7 Spieler bis zur Uraufführung Mitte September 2 x wöchentlich.

Die 13 Vorstellungen wurden von insgesamt 1775 Zuschauern besucht. Das Andersen Haus war wie gewohnt vollbesetzt und die Karten weit im Voraus verkauft. Zufriedene Gesichter der Besucher bestätigten den Erfolg dieser Gruppe.

 

              

KonzertEinklang

Weihnachtliches Konzert mit „Einklang“

In einem vollbesetzten, weihnachtlich geschmückten Andersen-Hüs schafften es die Musiker von „Einklang“ die Zuschauer mit handgemachter, gefühlvoller Musik in eine Winter- und Weihnachtatmosphäre zu versetzen.

Angelique und Carsten de Leeuw haben seit vielen Jahren Bühnenerfahrung mit verschiedenen Bands und sind nun unterstützt von Lukas Christiansen, Marvin Breckling und Sandra Nielsen als „Einklang“ unterwegs.

Der Ostermooringer Friesenverein bot den Gästen, sich vor dem Konzert schon einmal mit einer Kaffeetafel in die adventliche Vorweihnachtzeit einzustimmen.

Die zufriedenen Gesichter der zahlreichen Gäste spiegelten die Wirkung dieses bezaubernden Nachmittages wieder.

2,00 € des Eintrittspreises kommt der Stiftung Uhlebüll zugute.

Kultureller AbendFrasche een

Frasche een am 01.11.19 im Andersen Hüs

Wenn der Ostermooringer Friesenverein zum „ Frasche een“ ruft ist mit einem ausverkauften Haus zu rechnen. Der Abend, an dem zahlreiche Darbietungen in friesischer Sprache zu sehen und zu hören sind, findet alljährlich immer am ersten Freitag im November statt.

Die ca. 50 Schüler der 1. und 4. Klasse der Lindholmer Grundschule, begleitet durch ihre Lehrkräfte Frau Martensen, Frau Floor und Herrn Holm zeigten dem Publikum Ausschnitte aus ihrem Unterrichtsrepertoire.

Strahlende Gesichter gab es bei der Überreichung der Gage in Form eines Gutscheins eines ortsansässigen, internationalen Food Restaurants.

Die Stimmung des Publikums, dass aus etwa 100 Gästen bestand, wurde weiterhin durch Auftritte der vereinseigenen Gesangsgruppe „ Frasche Loosche“ , dem Jugendtheater „ Shu Shaan“ mit der Aufführung von 3 Sketchen und des Theaterstücks der friesischen Theatergruppe „ Frasch Klüüs“ mit dem Titel „ Besäk as, as fasch“ in bester Laune gehalten.

Insgesamt kann der Verein somit wieder einmal auf einen kurzweiligen und bunten Abend zurück schauen.

BACK TO TOP
Konzeption, Design und Webentwicklung:2019